Drehrohrofen
Aus Stahl oder innen feuerfest ausgekleidet, eine vielseitig einsetzbare Anlagentechnik für die Reststoffaufbereitung.




Drehöfen werden für die thermische Behandlung von Feststoffen und viskose Materialien verwendet und lassen sich komplett in Stahl oder mit feuerfester Auskleidung ausführen. Sie sind vielseitig einsetzbar, etwa für Klär- und Ölschlämme oder für Schredder-Rückstände. Abhängig vom Brennwert des Eingangsmaterials sind Drehrohröfen für Gleich- oder Gegenstrombetrieb konzipiert. Besonders vorteilhaft ist der Drehofen bei Anwendungen für Sonderabfälle. Kombiniert mit der richtigen Rauchgasreinigung werden die gesetzlichen Anforderungen eingehalten. Wichtig für eine optimale Auslegung ist eine gute Datenerfassung bereits in der Planungsphase. Hier unterstützen wir Sie gern.


Von unserem erfahrenen Team erhalten Sie alles, was Sie für Ihre hocheffiziente Reststoffaufbereitung brauchen – von der Planung über die Fertigung bis zum After-Sales-Service. Dabei behalten wir immer Ihr spezifisches Produktionsumfeld im Blick. Wo Standardprodukte nicht ausreichen, entwickeln wir eigene Lösungen.
Lassen Sie sich von uns dazu ausführlich beraten und alle Maßnahmen auf Ihre betrieblichen Prozesse abstimmen.
Der Sonderabfall wird stirnseitig per Fördersystem in das Drehrohr eingebracht. Die drehende Trommel transportiert das Material zum Austrag. Über die darüberliegende Seite wird entweder mit einem Brennersystem oder mit Heißgas die Wärme erzeugt, um den brennbaren Anteil des Sonderabfalls zu verbrennen. Zurück bleibt der anorganische Anteil, der sich je nach Einsatzfall wieder recyceln lässt. Der verbrannte organische Rauchgasanteil dient zur Energienutzung. Je nach Heizwertanteil kann dies bis zum autothermen Betrieb führen, das heißt die zugeführte Energie lässt sich dann auf Null reduzieren.

Das im Eintrittsbereich abgeführte Rauchgas lässt sich in ein Wärmerückgewinnungssystem führen werden, das ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Je nach behördlichen Anforderungen wird eine dafür angepasste Rauchgasreinigung nachgeschaltet.
Ihr persönlicher Partner für diesen komplexen Gesamtprozess:
Eisenmann Environmental Technology.

Sprechen oder schreiben Sie uns einfach an. Wir informieren Sie gern über Ihre Möglichkeiten zum Drehrohrofen und entwickeln Ihre Optimallösung.
Was ist ein Drehrohrofen?
Ein Drehrohrofen ist eine thermische Behandlungsanlage für Feststoffe, Schlämme und viskose Materialien. Er nutzt hohe Temperaturen, um organische Bestandteile von Reststoffen und Sonderabfällen zu verbrennen und deren Volumen deutlich zu reduzieren. Die verbleibenden anorganischen Bestandteile können je nach Anwendung weiterverwertet oder recycelt werden. Die dabei entstehenden Rauchgase werden in einer an die jeweiligen Anforderungen angepassten Rauchgasreinigung behandelt, um die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte einzuhalten. Durch seine robuste Bauweise eignet sich der Drehrohrofen für viele anspruchsvolle Aufgaben in der thermischen Reststoffverwertung.
Wie funktioniert ein Drehrohrofen?
In einem Drehrohrofen wird das Material kontinuierlich über ein Fördersystem in ein rotierendes Rohr eingebracht. Durch die Drehbewegung wird es gleichmäßig durch den Ofen transportiert. Die erforderliche Prozesswärme entsteht durch ein Brennersystem oder durch Heißgas. Dabei werden die organischen Bestandteile des Materials verbrannt, während die anorganischen Bestandteile zurückbleiben. Je nach Zusammensetzung des Einsatzmaterials lassen sich diese anschließend weiterverwerten oder recyceln. Auch eine energetische Nutzung der entstehenden Rauchgase ist möglich.
Für welche Stoffe eignet sich ein Drehrohrofen?
Ein Drehrohrofen eignet sich für die Verwertung unterschiedlichster Reststoffe. Typische Einsatzstoffe sind Klärschlämme, Ölschlämme, Schredderrückstände sowie verschiedene Sonderabfälle. Aufgrund ihrer flexiblen Auslegung lassen sich Drehrohröfen an unterschiedliche Materialeigenschaften und Prozessanforderungen anpassen. Dadurch können sowohl feste als auch viskose Materialien effizient verbrannt und verwertet werden.
Welche Vorteile bietet ein Drehrohrofen?
Ein Drehrohrofen zählt zu den flexibelsten Anlagen für die thermische Reststoffverwertung. Er kann unterschiedliche Reststoffe und Sonderabfälle verarbeiten und lässt sich an die jeweiligen Materialeigenschaften und Prozessanforderungen anpassen. Dank seiner robusten Bauweise arbeitet er auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig und langlebig. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich Wertstoffe aus den verbleibenden anorganischen Bestandteilen je nach Anwendung zurückgewinnen lassen. Zudem können die entstehenden Rauchgase energetisch genutzt und in ein Wärmerückgewinnungssystem eingebunden werden.
Können Sonderabfälle in einem Drehrohrofen verbrannt werden?
Ja, Drehrohröfen eignen sich besonders für die Verwertung von Sonderabfällen. Durch ihre robuste Bauweise und die flexible Auslegung können sie unterschiedliche Reststoffe und Prozessanforderungen zuverlässig bewältigen. Deshalb kommen sie häufig dort zum Einsatz, wo anspruchsvolle oder belastete Materialien sicher und kontrolliert verwertet werden müssen. Die bei der Verbrennung entstehenden Rauchgase werden einer Rauchgasreinigung zugeführt, die auf den jeweiligen Prozess abgestimmt ist. So lassen sich auch anspruchsvolle Umweltauflagen zuverlässig einhalten.
Wie werden Emissionen bei einem Drehrohrofen reduziert?
Die bei der Verbrennung entstehenden Rauchgase werden einer nachgeschalteten Rauchgasreinigung zugeführt. Je nach Zusammensetzung der Rauchgase und den geltenden gesetzlichen Anforderungen kommen unterschiedliche Reinigungsverfahren zum Einsatz. Dadurch lassen sich Schadstoffe wirksam reduzieren und die vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte zuverlässig einhalten. Eisenmann Environmental Technology entwickelt die Rauchgasreinigung als Bestandteil des Gesamtsystems und stimmt sie auf die jeweiligen Reststoffe, Prozessbedingungen und behördlichen Vorgaben ab.
Kann ein Drehrohrofen Energie zurückgewinnen?
Ja, die bei der Verbrennung im Drehrohofen entstehenden Rauchgase können zur Wärmerückgewinnung genutzt werden. Dadurch lässt sich die vorhandene Energie in den Prozess integrieren oder für andere Anwendungen im Betrieb nutzen. Dies kann dazu beitragen, den Gesamtenergiebedarf der Anlage zu reduzieren. Abhängig vom Heizwert der eingesetzten Reststoffe kann der Energiebedarf des Drehrohrofens so weit sinken, dass ein autothermer Betrieb möglich wird. In diesem Fall ist keine zusätzliche Energiezufuhr für den eigentlichen Verbrennungsprozess erforderlich.
Können bestehende Drehrohrofenanlagen modernisiert werden?
Bestehende Drehrohrofenanlagen lassen sich häufig an veränderte Anforderungen anpassen. Eine Modernisierung kann sinnvoll sein, wenn sich die Zusammensetzung der Reststoffe ändert, höhere Durchsatzleistungen benötigt werden oder neue gesetzliche Anforderungen erfüllt werden müssen. Je nach Bedarf können einzelne Komponenten erneuert, zusätzliche Anlagenteile integriert oder bestehende Systeme optimiert werden. Dadurch lassen sich Leistung, Energieeffizienz und Anlagenverfügbarkeit verbessern, ohne dass zwingend eine komplett neue Anlage erforderlich ist. Eisenmann Environmental Technology analysiert bestehende Anlagen und entwickelt individuelle Modernisierungs- und Erweiterungskonzepte, die auf die jeweiligen Prozessanforderungen abgestimmt sind.